„die Welt – [fem.]“ …. zeigt noch bis zum 11.10. im Studio den Blick von 4 Künstlerinnen auf Gesellschaft, besondere Frauenfiguren und weibliche Schwächen und Stärken.

Ruth Degenhardt
„Nichts ist „perfekt“, nicht das Leben, nicht der einzelne Mensch. So ist auch meine Kunst. Ich kreiere Köpfe aus Ton und strebe dabei nicht die perfekte, glatte Oberfläche an. Die groben Seiten, die verformten Köpfe, die Zeichen der Zeit wie auch die Bearbeitungsspuren sind konzeptueller Bestandteil meiner Werke – und meiner Person.“

„Flachkopf“ | Ton, gebrannt

Scarlett Fink
Die intellektuelle Frau wird in der Gesellschaft nach wie vor zu wenig wahrgenommen, so sieht es Scarlett Fink. Besonders auffallen tut es bei denen, die der Wissenschaft mit ihrem Können besondere Dienste erwiesen haben. Aus diesem Grund konfrontiert sie uns in der Ausstellung „die Welt – [fem.]“ mit einem Gruppenporträt von 26 namhaften Frauen aus der Vor- bis zur Neuzeit.

„Der Club der Philosophinnen“ | 60 x 80 cm | Acryl auf Leinwand | 2020

Elisabeth Fitting
Als Fotografin und Digi-Artistin beobachtet Elisabeth Fitting besonders gerne Frauen in ihrer Welt. Für wenige Sekunden taucht sie ein in das Leben dieser Personen und hält einen besonderen Augenblick fest. In der anschließenden Bearbeitung gibt sie dann diesen Figuren ihre subjektive Realität. Mit starken Farben, Harmonie und Schönheit verwandelt sie sie in eine Welt der Fantasie und Illusion. Auch im heutigen Alltag bleibt uns noch Zeit für Träume.

„Mirabelle“ | Digital-Art on Canvas 40 x 50 cm |

RuthEECordes
Leben und Lebensräume. Kleine Landschaftsmantras in Aquarell oder großformatige Öl- und Acrylbilder – sie haben alle das immer wiederkehrende Thema: Der Mensch und die Natur. Es ist eine Hommage und ein Aufruf. Eine Verdeutlichung und eine Warnung. Und manchmal ist Landschaftsmalerei einfach nur schön.

Landschaftsmantra No.199 | Aquarell auf Bütten | 15 x 15 cm | 2019